Religiöse Aktivität verlängert das Leben. Das fanden Wissenschaftler der American Psychological Association (APA) heraus.
Die durchgeführte Metastudie fasste das Ergebnis von 42 Einzelstudien bei der
126 000 US-Bürger teilnahmen. Die Teilnehmer mussten nicht nur die klassische Frage nach ihrem Verhältnis zu Gott und der Welt beantworten, sondern auch angeben, welcher religiösen Gemeinschaft sie angehören und wie viel Zeit sie darin einbringen. Ergebnis: „Die Überlebenschancen für Personen, die sich religiös betätigen, liegen um 29 Prozent hoher als die für Personen, die dies nicht tun“. Das berichtet der Psychologe und Hauptautor der Studie, Michael McCullough vom National Institute for Healthcare Research.
Ob “religiöse Aktivitäten” durch reine Gewohnheit mit dem Effekt des Glaubens gleichgesetzt wurde oder ob es überhaupt zu einer Differenzierung kam geht aus der Meldung nicht hervor, aber eines ist dabei sicher zu sagen: Glauben ist gesund!
Dieses Weblog wurde ins Leben gerufen, weil sich die meisten Menschen auf die eine oder andere Art fragen, wozu das Leben, das Universum und der ganze Rest denn überhaupt bestehen. Viele sind in irgendeiner Form religiös geprägt, die wenigsten sind ihrem Ursprungsglauben wirklich treu geblieben. Nichtsdestotrotz sind es ja nicht die tatsächlichen Lehren, die modernen Menschen nichts zu geben scheinen, es sind die Dogmen und Regeln, die von Menschen im Laufe der Jahrhunderte in die Lehren hinein interpretiert wurden. Im Christentum stammen konkrete Regeln und Verbote eigentlich fast nie vom Religionsstifter Jesus selbst; die meisten Dogmen sind Folge von Interpretation, die im Laufe der Geschichte nicht immer nur rein religiöse Gründe hatten. Diese menschlichen Übersetzungen erscheinen vielen Menschen einfach nicht mehr zeitgemäß.
Schade wäre es, wenn nun komplette Lehren abgelehnt würden, nur weil sich manche Menschen oder religiöse Gruppierungen berufen fühlen, eine allgemeingültige Interpretation der Schriften abgeben zu können. Jeder kann sich zum Beispiel eine Bibel besorgen, das Buch lesen und seine eigenen Schlüsse ziehen. Welche konkreten Veränderungen das auf die eigene Sicht der Welt und das ganz private Verhalten haben muss, sollte jeder selbst entscheiden können.
In diesem Weblog soll ein Austausch über alle Themen rund um das “Wo kommen wir her”, “Wo gehen wir hin”, “Wie funktioniert das alles” und “Was soll das alles überhaupt” stattfinden. Religionsneutral und völlig offen. Der Betreiber behält sich das Recht vor, beleidigende oder radikale Kommentare zu unterdrücken. Schließlich soll Glauben ja gesund sein und Diskussionen sollten nicht in Streitereien ausarten.